Seit Bärte wieder in Mode sind, gibt es sie in Hülle und Fülle – Bartpflegeprodukte. Wofür ist Bartöl gut? Warum sollte Mann es benutzen und wie wendet man es am besten an? Hier erfährst du mehr über das Schönheitselixier für bärtige Kerle.

Warum Bartöl?

Neben speziellen Shampoos, Kämmen und Styling-Produkte für das männliche Gesichtshaar gibt es seit einigen Jahren Bartöle der verschiedensten Marken. Bärtige Männer, die regelmäßig Öl für ihren Bart verwenden, kennen die Vorzüge: Weiches, geschmeidiges und gepflegtes Barthaar. Zudem verleiht das Öl dem Bart des stolzen Trägers einen gesunden Glanz und betörenden Duft – also auch als Lockstoff ideal.

Wo gibt es das passende Öl?

Im Internet gibt es einige Shops (z.B. www.blackbeards.de), die verschiedene Bartöle vertreiben sowie das dazugehörige Handwerkszeug – Bartkämme und –bürsten, Bartshampoos etc. Aber auch in Drogerien bekommst du eine kleine Auswahl an Bartpflegemitteln. Außerdem öffnen derzeit immer mehr Barber Shops und auch immer mehr traditionelle Friseursalons bieten eine professionelle Bartpflege an.

Dein Bart – dein BartölJeder Bart ist anders und das passende Bartöl kann Wunder wirken

Da jeder Bartträger einen anderen Geschmack hat, gibt es mittlerweile viele verschiedene Öle auf dem Markt. Jedes hat einen individuellen Duft und du hast die Qual der Wahl. Ob Vanille, Holz, Limette, Kokos, Minze oder Blutorange – dein Bartöl kannst du ganz deinem persönlichen Lieblingsduft anpassen. Natürlich kannst du auch dein ganz eigenes Öl selbst herstellen. Tutorials dafür bekommst du z.B. bei Youtube oder auch bei vielen Anbietern, die im Internet Bartöle vertreiben.

Wann und wie oft sollte ich Bartöl benutzen?

Das Öl kann im Prinzip so oft angewendet werden, wie der jeweilige Bartträger es wünscht. Am meisten Sinn macht die Anwendung aber nach dem Waschen mit Bartshampoo bzw. nach dem Duschen. Auch über Nacht kannst du Bartöl (eigentlich täglich anwenden) und auch morgens nach dem Aufstehen.

Wie wende ich Bartöl richtig an?

Hier kommt es zunächst auf die richtige Menge an. Natürlich ist hier entscheidend, wie dicht und lang der jeweilige Bart ist. Während Vollbartträger wie ZZ Top sicher ein halbes Fläschchen in ihre Zausel kneten könnten, reichen bei einem mittellangen trendigen Vollbart etwa 5 Tropfen aus, bei einem Drei-Tage-Bart genügen etwa 3 Tropfen voll und ganz. Natürlich hängt die Menge auch ein bisschen vom entsprechenden Öl ab, dies kann schon mal variieren. Als Faustregel gilt: Dein Bart sollte nicht ölig wirken, sondern ihm soll durch das gute Bartöl ein schöner, schimmernder Glanz verliehen werden.

Bei der Anwendung von Bartöl ist Vorsicht geboten: Viele Bartöle werden in kleinen Fläschchen mit Pipette geliefert. Die Pipette sollte dein Barthaar nicht berühren – so vermeidest du Verunreinigungen des Öles und somit deines Gesichts.

Gebe dir die für deinen Bart optimale Menge an Öl in deine Handfläche, verreibe das Öl zwischen deinen Fingern und massiere es anschließend in deinen Bart, sodass du möglichst jedes Barthaar benetzt. Arbeite das Öl für ein paar Sekunden gut in deinen Bart ein und massiere dabei auch deine Gesichtshaut mit.  Tatsächlich lässt sich Bartöl mit den Händen am besten einmassieren.

Einen Kamm oder eine Bürste für den Bart brauchst du erst danach: Indem du dein Barthaar bürstest, kommt das Bartöl noch besser an die Stellen, die du eventuell vergessen hast und außerdem verteilst du damit Talg in den Barthaaren – eigens von deiner Haut produzierte Bartpflege.