Mittlerweile dürften alle sie kennen: Die witzigen Schnappschüsse, die während einer Hochzeitsfeier in der Photobooth, oder zu Deutsch Fotobox, entstehen. Plötzlich werden auch erwachsene Gäste wieder Kind, verkleiden sich, halten sich Bärte und Kussmünder vor das Gesicht und schmücken sich mit Federboa und Krönchen.

Die Fotobox fehlt auf kaum einer Hochzeitsfeier. Hier zeige ich euch ein paar Ideen, die ich für die Hochzeit von Freunden umgesetzt habe. Nicht wirklich alles ist DIY, aber man kann im Prinzip auch alles selber machen, wenn man möchte.

Auf Pinterest gibt es unzählige Ideen, die nach Nachmachen schreien. Gebt einfach Photobooth oder Fotobox ein und los geht der spaß.

 

Die Fotobox: Man kann natürlich auch die Fotobox selber bauen. Viele verschiedene Anleitungen dazu gibt es auf Pinterest unter dem Stichwort „Fotobox bauen“. Unser befreundetes Brautpaar hat sich die Fotobox über einen Verleihservice bestellt. Wenn ihr „Fotobox mieten“ oder „Fotobox leihen“ bei Google eingebt, findet ihr Anbieter in eurer Nähe. Oft könnt ihr ein Paket inklusive Fotobox, Kamera und Fotolayouts sowie einer bestimmten Anzahl bearbeiteter Fotos bestellen.

Hintergründe: Für den Hintergrund habe ich einfach zwei leichte, dünne Stoffbahnen genommen. Passend zur Hochzeit und dem pastelligen Farbthema der Feier habe ich mich für einen cremefarbenen Stoff entschieden. Der Fantasie sind bei der Wahl des Hintergrunds für die Fotobox natürlich keine Grenzen gesetzt. Ob eine Holzwand mit den Hochzeitsfotos der Eltern, Groß- und Urgroßeltern, eine Wand mit hübscher Vintage-Tapete und Sessel davor – ihr bzw. das Hochzeitspaar entscheidet.

Der Rahmen: Kein Muss, aber ein nettes Gimmick ist der Rahmen. Wählt man ihn groß genug, passt eine kleine Gruppe von Gästen hinein und es entstehen lustige Partyfotos. Zuerst hatte ich mich bei Ebay-Kleinanzeigen nach passenden Rahmen umgeschaut. Da er zur Hochzeit und zur Feier in der Scheune passen sollte, wollte ich einen rustikaleren, der aber widerum filigran wirkt, golden sollte er sein und wenn möglich im Shabby-chick-Look. Leider hatte ich auf Ebay kein Glück oder die Rahmen, die ich gekauft hätte, waren zu teuer. Im Trödelladen in der Stadt fand ich ihn dann: Gold, etwas abgewetzt und definitiv alt, aus Holz und mit Verzierungen, groß genug für eine kleine Gruppe – für 20 Euro nahm ich ihn mit. Auf eine Stelle, an der das Holz schon leicht abgebröckelt war, klebte ich noch eine cremefarbene Schleife.

Die Accessoires: Grab a prop and strike a pose! Es gibt online viele Accessoires für eine Fotobox schon sehr günstig zu kaufen. Bei Amazon habe ich ein Set aus über 40 Teilen aus Pappe erstanden (so viele braucht kein Mensch), bestehend aus verschiedenen Kussmündern, Bärten, Brillen und Hüten. Zusätzlich habe ich noch ein Set aus kleinen Täfelchen aus Pappe bestellt, die man wie die Accessoires auf Stöckchen klebt und auf die man mit Kreide etwas draufschreiben kann: Yes!, Woo-hoo!, Just Married oder einfach Glückwünsche, die die Gäste in der Fotobox in die Kamera halten. Für letzteres empfiehlt es sich, einige der Täfelchen unbeschriftet zu lassen. Habt ihr noch einen alten Zylinder oder eine Federboa zu Hause? Super! Auch solche Accessoires machen sich gut für die Fotobox. Natürlich könnt ihr auch die Accessoires selbst basteln, indem ihr aus Pappe verschiedene Motive ausschneidet, bemalt und an einen Stock klebt.

Seifenblasen, lustige Tattoos, Wimpelketten und Luftballons etc. könnt ihr nach Lust und Laune noch mit dazu nehmen. Diese Fotos werden garantiert ein echter Hingucker! Viel Spaß beim Nachmachen und Fotografieren!