Wann soll man im stressigen Berufsalltag auch noch nebenbei Sport machen und den notwendigen Ausgleich bekommen, um einfach mal abschalten zu können? Ganz einfach – auf der Arbeit.

Mit einer Kollegin zusammen, sprach ich darüber, dass mir häufig die Motivation für’s Fitnessstudio fehlt, wenn ich mich nach einem langen Arbeitstag auf den Heimweg mache. Gleichzeitig fühle ich mich aber auch schlecht, wenn ich den ganzen Tag nur im Büro gesessen habe und sich die ersten Rückenschmerzen bemerkbar machen. Meine Kollegin beklagte sich über dasselbe Problem und wir beschlossen uns jeden Tag für 10-20 Minuten dafür Zeit zu nehmen.

Der große Vorteil bei uns ist, dass wir in einem kleinen Team arbeiten und uns ein Büro teilen. Wir können also ohne Probleme die Bürotür schließen und uns ein wenig bewegen. Mit Sportklamotten und Fitnessmatte ausgestattet, legten wir also los.

Wir versuchen das Programm täglich zu variieren. Hier einige Ideen:

-Yoga für Anfänger mit Hilfe einer CD aus einem Discounter

-Zumba und andere Tanz-Workouts mit Hilfe von Youtube Tutorials (die teilweise wirklich großartig sind)

-Challenges über Facebook oder Pinterest (z.B. die 30-Tage-Plunk-Challenge oder die „Knack-Po“ Challenge)

-Dehnübungen

-bei wenig Zeit: 50 Hampelmänner 🙂

Natürlich hilft es manchmal auch einfach eine Runde spazieren zu gehen.

Für diejenigen, die in einem Großraum-Büro arbeiten oder es sich nicht rausnehmen können, die Mittagspause für Sport zu nutzen, empfehle ich, das Programm direkt nach der Arbeit auf dem Heimweg durchzuziehen. Denn einmal zu Hause angekommen, kann man sich doch meist nur schwer dazu aufraffen, noch einmal loszugehen/loszufahren.

Vielleicht hilft auch eine Runde joggen oder die guten alten Inline Skates wieder auszupacken (von denen ich noch immer ein großer Fan bin). So kann man ausgeglichen und frisch in den Feierabend schreiten, ohne viel Zeit zu verlieren.